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Der Zwingerhusten, eine hoch ansteckende Infektionskrankheit der oberen Atemwege, von Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien (infektiöse Tracheobronchitis).
Die Symptome ähneln denen des Keuchhustens.


Erkrankte Hunde müssen sofort geschont werden. Sie sollten keinen Kontakt zu anderen Hunden haben. Insbesondere der Besuch von Übungs-plätzen ist wegen der hohen Ansteckungsgefahr zu vermeiden.
Die Behandlung besteht in der Gabe von Hustenstillern, Immunseren und Antibiotika, und absoluter Ruhe.
In schweren Fällen kann es zu Lungenentzündung bzw. zu einer chron- ischen Bronchitis (Asthma) kommen. Meist klingt die Erkrankung nach ein paar Wochen ab. Sie ist jedoch lebensgefährlich für ältere und geschwächte Tiere.
Die Ursache dieser Erkrankung ist eine Mischinfektion durch verschiedene Bakterien und Viren z.B. Parainfluenza Viren und Bordetella bronchiseptica Bakterien. Die Übertragung erfolgt durch Husten, Niesen oder auch durch Kontakt (Beschnüffeln usw.).
Überall da, wo Hunde sich treffen, besteht die Gefahr der Ansteckung. Eine Übertragung der Krankheit kann auch von Katzen auf Hunde und umgekehrt erfolgen. Die Erkrankung tritt vor allen Dingen in der Übergangszeit in Herbst und Frühjahr („Grippezeit“) auf.
Für Menschen besteht keine Gefahr, auch wenn menschliche Influenza Viren an der Infektion der Hunde beteiligt sein können.

Die normale Mehrfach-Impfung schützt nur vor den Viruskomponenten des Zwingerhustens!
Jetzt gibt es einen neuen Impfstoff, der gegen die übrigen Erreger des Zwingerhustens schützt! Er wird in die Nase getropft und ahmt so den Hauptinfektionsweg der Erkrankung nach. Die Impfung erfolgt einmal jährlich.

Bei einer Seuchenlage wie der jetzigen sollten die Tiere unbedingt geimpft werden. Jeder von uns weiss, wie quälend Krampfhusten ist. Davor und vor noch Schlimmerem sollten wir unsere Hunde schützen.





Kleintierpraxis Dr. Hanno Freisen, Schönbornstrasse 53-55, 63456 Hanau

und hier der Text....

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